Saftwerk löst sich auf!

Das hat die Mitgliederversammlung am 25. Januar im Alten Fundamt Bremen einstimmig beschlossen. Damit geht zu Ende, was vor etwa einem dreiviertel Jahr begonnen hat. Das ehrgeizige Projekt, Bremen eine mobile Mosterei zu organisieren, um die über 10.000 Apfelbäume, die zum größten Teil in Bremer Kleingärten stehen, intensiver zu beernten und die Erlöse aus der Saftproduktionen gemeinnützigen Projekten zukommen zu lassen, ist damit – zumindest vorerst – gescheitert.

Die Idee aber, mit Bremens immensen Apfelüberschüssen etwas anzufangen, mit diesem in manchen Jahren regelrechte Beklemmung erzeugenden Überfluss ebenso beklemmende Nöte an anderer Stelle in unserer Stadt zu lindern, bleibt. Auch das hat die Mitgliederversammlung im Alten Fundamt gezeigt: Nach ihrem Ende haben sich sogleich einige Menschen zusammengesetzt, um zu überlegen, wie es weitergehen könnte mit dem Thema „Saften in Bremen“.

Und auch ein Apfelpressen am Café Sand, aus dem die Idee zum Saftwerk Bremen entstanden ist, wird es aller Voraussicht nach 2017 wieder geben. Aber dazu mehr zu gegebener Zeit und auf dieser Seite, die vorerst in Betrieb bleiben wird, um als Plattform zu dienen für Apfelaktivität in und rund um Bremen. Mails zum Thema Apfel also gerne weiterhin an info@saftwerk-bremen.de

Einen ganz herzlichen, abschließenden Dank an alle, die sich für Saftwerk Bremen engagiert, uns ihr Vertrauen geschenkt haben, an den Landesverband der Gartenfreunde, der sich sowohl finanziell als auch ideell so sehr für dieses Projekt eingesetzt hat und ein verlässlicher Partner war, ebenso wie an den BUND Bremen. Dank aber auch an all die Mitglieder, die auf unserer letzten Versammlung mit beeindruckend viel  Verständnis und großartiger Solidarität reagiert haben!

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